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Schlechte Karten für Hauptschüler
Je höher der Schulabschluss, desto größer die Chance auf einen Ausbildungsplatz. Laut Berufsbildungsbericht 2009 waren nur 51 Prozent der Jugendlichen mit Hauptschulabschluss, die im Herbst 2008 eine vollqualifizierende Berufsausbildung anstrebten, erfolgreich. Knapp 34 Prozent haben eine betriebliche und 3 Prozent eine außerbetriebliche Berufsausbildung begonnen. Weitere 14 Prozent machen eine Schulberufs- oder Beamtenausbildung.
Bei der Vergleichsgruppe mit mittlerem Schulabschluss lag die Einmündungsquote dagegen bei rund 59 Prozent. 40 Prozent werden im Betrieb und nur 2 Prozent außerbetrieblich ausgebildet. Jeder sechste macht eine berufsfachschulische Ausbildung (außerhalb des Berufsbildungsgesetzes und der Handwerksordnung) oder wird Beamter.
Ein weiteres Problem ist, dass Hauptschüler häufiger in Produktionsberufen ausgebildet werden, die ein höheres Arbeitslosenrisiko haben.
Quelle: Berufsbildungsbericht 2009